Schwarz-gelb ist gefährlich? Nein, nur bei falschem Verhalten stechen Wespen oder Hornissen. „Selbst Wespennester auf dem Balkon müssen nicht immer umgesiedelt werden“, erläutert Wespenberaterin Brigitte Martin vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Darmstadt. Vor allem die Angst vor dem Stich der streng geschützten Hornissen ist völlig unbegründet: ihr Gift ist nicht anders als das von anderen Bienen und Wespen. Ein ganzes stechendes Volk mit seinem Gift würde nicht ausreichen, um einen Durchschnittseuropäer in Lebensgefahr zu bringen. Selbstverständlich müssen Insektengiftallergiker immer vorsichtig sein, auch bei einem Stich in den Mund oder in den Hals muss unverzüglich ein Arzt geholt werden, da sonst Luftwege zuschwellen können.

„In über 80 Prozent der Fälle können sich Menschen und Tiere nach der Beratung für die wenigen Wochen bis zum Herbst miteinander arrangieren“, freut sich Brigitte Martin. Denn auch die Nester der beiden zuweilen lästig werdenden Arten der „deutschen Wespe“ und der „gemeinen Wespe“ sind je nach Witterungsverlauf spätestens Anfang November leer, da nur junge Königinnen überwintern. Das alte, kunstfertig gebaute Nest kann dann im Winter problemlos entfernt werden – bezogen wird es im nächsten Jahr nicht mehr.

Falls Sie sich nicht sicher sind, wie sie mit den schwarz-gelben Lebewesen umgehen sollen oder es in ihren Augen keine andere Möglichkeit gibt, als die Tierchen umzusiedeln, können Sie gerne unseren Wespenberater in der Gemeinde Holdorf per E-Mail kontaktieren. Er wird sich dann in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Wespenberater der Gemeinde Holdorf (Feuerwehr):

Mathias Lüpke-Narberhaus

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Zuständigkeitsbereich: Gemeindegebiet Holdorf (Holdorf, Fladderlohausen, Grandorf, Ihorst, Langenberg, etc.)