Am Dienstag, den 01.04.2025 wurde die Feuerwehr Holdorf zeitgleich mit der Feuerwehr Neuenkirchen gegen 18:08 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A1 gerufen.

In Fahrtrichtung Bremen bildete sich aufgrund eines anderen Unfalls ein Rückstau. Am Stauende, kurz hinter dem Brückenrestaurant, fuhren daraufhin insgesamt drei LKW aufeinander auf. Der Fahrer des letzten LKWs wurde dabei im schwer beschädigten Führerhaus eingeklemmt.

Gemeinsam mit den Neuenkirchener Kameraden wurde die Einsatzstelle kontrolliert abgearbeitet und die Person aus dem LKW befreit. Sie wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auslaufende Flüssigkeiten wurden mittels Wannen aufgefangen.

Hilfreich bei der Rettung der Person war, dass ein Abschleppwagen vor Ort war, der sich eigentlich auf dem Weg zum 1. Unfall gemacht hatte und an der Einsatzstelle vorbei kam. Kurzerhand wurde der Abschleppwagen passend positioniert und das Plateau als Rettungsbühne umfunktioniert. Somit war ein Arbeiten auf Höhe des Fahrers wesentlich einfacher. Das Zusammenspiel aller beteiligten Feuerwehren und Rettungsmittel hat auch hier wieder reibungslos funktioniert.

Die A1 war für einige Zeit in Fahrtrichtung Bremen gesperrt.

Im Einsatz: PKW GBM, ELW 1, HLF 1, HLF 2, AB-Rüst, FF Neuenkirchen, Rettungsdienst LK Vechta, RTH Christoph Europa 2, Autobahnpolizei, Autobahnmeisterei, Abschleppunternehmen

Schwerer LKW-VU auf A1 / 01.04.2025